Geschichte vom Hirschberg

ca. 1900, Person unbekannt




Familie Anna und Jakob Rohner mit Anna und Ernst
2005
Das Bauernhaus Hirschberg 12 und das Grundstück sind seit mehreren Generationen im Familienbesitz. Es diente Kurts Grosseltern als "Häämetli" mit ein paar Kühen, Schweinen und Hühnern. Damals war es auch üblich, am Webstuhl im Kellergeschoss Stoffe zu weben, die man dann an die Stoffhändler verkaufte. Eine Knochenarbeit, die von den Webern viel abverlangte.
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​Anfangs der Fünfzigerjahre wurden die Grosseltern und die Mutter von Kurt vom Schicksal hart getroffen. Das ganze Bauernhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder. An dieses dramatische Feuer können sich die älteren Einwohnerinnen und Einwohner von Schachen und Oberegg gut erinnern. Zu allem Unglück wurde auch die zur Hochzeit bereitliegende Aussteuer von Kurts Mutter ein Raub der Flammen. Obwohl dieser Schicksalsschlag die ganze Familie hart durchgeschüttelt hat, wurde das Bauernhaus an der selben Stelle wieder aufgebaut. Glück im Unglück: Die neue Architektur des Gebäudes ermöglichte es, die Raumhöhe den aktuellen Bedürfnissen anzupassen (2.03 Meter Raumhöhe war anfangs der 50-er Jahre im Appenzellerland ultra modern). Zudem wurden bereits damals zwei einfache Wohnungen eingeplant. Bereits anfangs der 70-er Jahre wurde die eine Wohnung als Ferienwohnung umgenutzt.​
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Vor einigen Jahren suchte das ganze Anwesen nach einem neuen Besitzer. Wir haben uns entschieden, das Haus weiter im Familienbesitz zu bewahren und zu übernehmen. Seither waren wir immer wieder am Renovieren oder Erneuern. Inzwischen ist das ganze Haus modernisiert und mit einer Photovoltaikanlage inklusive Blitzschutz sowie Wärmepumpenheizung auf dem neusten Stand der Technik.
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Im Sommer 2020 haben wir unseren Wohnsitz vom Kanton Zürich definitiv in den Hirschberg verlegt. Wir wohnen nun da, wo andere ihre Urlaubszeit planen.
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In diesem Sinn - Sönd willkomm bi üs im Hirschberg!